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OpenGL definiert eine sehr einfache API welche nur grundlegende
Funktionalität zur Erstellung von 3D-Applikationen bietet.
Das Hostsystem auf dem eine solche Applikation ausgeführt werden soll
muss eine Implementation dieser API vorhalten, eine freie Implementation
bietet Mesa ([5]), allerdings ist diese nicht offiziell zertifiziert,
Mesa hat sich aber trotzdem zumindest auf unixoiden Betriebssystemen als
Quasi-Standard etabliert. Die Aufgabe der Implementierenden Bibliothek ist
es im Grunde nur die Bibliotheksaufrufe des Benutzers an den
ebenfalls vom System bereitgestellten, herstellerspezifischen Treiber
weiterzuleiten, welcher diese dann in einer für die jeweilige GPU
verständlichen Form an die Grafikkarte weiter gibt. Diese Architektur
lässt den Grafikkartenherstellern möglichst große Freiheit in Design und
Implementierung der nötigen Funktionen, auch lässt sie dem Benutzer
die freie Wahl der implementierenden Bibliothek.
Figure 1.1:
Die OpenGL Visualisierungspipeline (aus [1])
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OpenGL arbeitet sowohl auf Bilddaten als auch auf geometrischen
Primitiven. Beide Arten von Daten werden über unabhängige, programmierbare
Pipelines verarbeitet und erst im letzten Schritt auf der Grafikkarte
zusammengefügt und in den Frame-Buffer geschrieben (Siehe Abbildung 1.1).
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2005-10-25 Michael Bayer - nightspawn.com